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Archive for September 2012

Babysitten?

Eine gute Bekannte von mir, welche schon seit sehr sehr sehr langer Zeit in Zürich lebt, kam heute aus ihrem 3-wöchigen Amerika Urlaub zurück. Sie ist zwar jung, aber bereits seit sechs Jahren verheiratet und seit einem Jahr, hat sie ihrem noch Mann unterbreitet, dass sie sich nun endgültig scheiden lassen möchte.

Vor ihrer Abreise, hat sie mich gebeten, mit ihrem Mann mal etwas zu machen, da er sich ansonsten bestimmt langweilt und nichts unternimmt. Da ich allerdings auch übelst im Seich war die letzten Wochen, kam ich erst in der letzten Woche dazu, ihn zu fragen, ob er nicht Kino gehen möchte. Eine Verabredung zum Kino ist unverfänglich, da sich Kino absolut nicht eignet näheren Kontakt zu haben (also wenn man nicht möchte). Mein Vorschlag war eine Spätvorstellung, so wie letztens, als wir – meine Bekannte und ihr Mann und ich mit Begleitung – ein 4er Date im Kino hatten.

Meine persönliche Frage: Welcher Idiot geht schon um 23:30 ins Kino? Aber egal, ich opferte mich bereitwillig und er schlug vor, davor essen zu gehen.

Treffpunkt: 20:00 Uhr vor dem Abaton Kino in Zürich.

Den Film durfte er aussuchen – ParaNorman 3D – das Lokal zum Essen auch. Er schlug das Nooch vor, gleich ums Eck vom Kino. Asiatische Küche und leckere Sushis!

Ich meine,… so ganz am Rande bemerkt, hätte es mich als Mann schon sehr stutzig gemacht, dass sich eine Freundin meiner noch Frau bei mir meldet um mit mir etwas zu machen – dazu kann es nur zwei Intuitionen dahinter geben:

1. Sie ist eine Schlampe und will mit dem Mann ihrer Freundin vögeln.

2. Sie befolgt den Auftrag seiner Frau, die Angst hat, dass er zu wenig Spaß hat und allzu traurig über die bevorstehende Scheidung ist.

Die Begrüßung war recht cool, wie unter Freunden eben, ein lässiges Shake-Hands. Ein Gespräch entwickelte sich ohne Probleme. Eigentlich alles tip top – ich konnte ihn sogar dazu bringen, dass er mal ein Maki und 2 Sushis kostete. Er ist auch Österreicher und lebt frei nach dem Motto: Was der Bauer net kennt, isst er net. Deshalb war ich umso glücklicher, ihn davon überzeugen zu können.

Aber puuuh,… wir sind gerade erst bei 22:00 Uhr und die Nacht ging noch lange. Nach dem Essen nahmen wir gleich nebenan im steinfels noch eis Panaché und hätten beinahe den Filmstart versäumt.

Film-Rezension zu ParaNorman:

Einen so einen Scheißdreck hab ich schon lange nicht gesehen. Ich finde die Figuren ekelhaft anzusehen und naja… ein kleiner Superheld, der die Erwachsenen aufwecken möchte – aber wenn man sich die Kinder von heute ansieht, dann weiß man, dass es so unrealistisch ist.

Danach 4. Akt – ich weiß nicht, wer dieses Lokal kennt, aber es gibt dort so ein kleines „Menü-Brett“ ober der Eingangstüre. Wir entschieden uns für Menü 2, das Größte. Bacardi im halben Liter-Glas, das Coca-Cola gab es extra dazu, da das Glas voll war.

Unser Plan für diese Nacht – einfach mal wieder richtig in Ausgang gehen. Dazu gehört für uns Ösis nun mal Alkohol in rauen Mengen. Völlig schockiert von der Tatsache, dass wir um 02:02 im Regen standen, da der 4. Akt bereits um 2 Uhr Sperrstunde hat, haben wir zuerst mal den Rest unseres Bacardi-Colas genossen, gequatscht, die Nachtbuse 2x vorbeifahren lassen und kamen dann so gegen 3 Uhr in der berühmt berüchtigten Gräbli-Bar an. Wer diese kennt weiß, dass das viel zu früh für die Gräbli-Bar ist, aber das war uns egal. Wir hatten so viel zu bereden und Spaß, dass wir die anderen Personen ohnehin nicht wahr nahmen.

Doch irgendwo, zwischen dem letzten Schluck Bacardi und der Taxi-Fahrt zum Central, habe ich ihm gebeichtet, dass mich seine noch Frau dazu angestiftet hat, ihn zu fragen, ob er nicht mal etwas machen möchte. Das war leider ein richtiger Schlag ins Gesicht für ihn. Unser Gespräch in der Gräbli-Bar, drehte sich dann leider ausschließlich um ein Thema – 3x dürft ihr raten um welches.

Irgendwie begann er damit, mich als seine Babysitterin zu bezeichnen. Doch,… es machte ihn an. Gäste der Gräbli-Bar, kamen irgendwann früh morgens zu uns und sagt, dass wir uns doch endlich küssen sollten. Bis zu diesem Zeitpunkt, haben wir uns noch kein einziges Mal berührt. Das Shake-Hands war der „innigste“ Kontakt bis zu dieser Minute.

nach 2 Stunden, oder mehr…

Rote Lippen soll man küssen, denn …

…um 14:45, wurde ich sanft wachgeküsst…

:-* … die Schlampe.

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ich packs nicht!
heute, 20. september 2012 – ikea dietlikon – es weihnachtet sehr!
habe ich etwas versäumt?!
es ist mir erst heute morgen, bei frischen 8 grad bewusst geworden, dass der sommer für heuer vorbei ist – aber seit wann kommt nach dem sommer WEIHNACHTEN?!
ich werds nimmer!
christbaum kugeln, schneeflocken als und auf allen möglichen dingen, lebkuchen männer und duftkerzen die nach guetzli schmöckn…
aber okay! überspringen wir mal schnell den österreichischen nationalfeiertag am 26.10. (ich glaube der deutsche kommt noch kurz davor – 03.10.), dass ernte dank fest, allerheiligen und allerseelen, sowie st. martins tag und faschingsbeginn (11.11., 11:11 uhr), den samichlaus mit seinem schmützli (schweizerdeutsch für den hl. nikolaus & krampus) – kommen wir gleich zu jingle bells, last christmas von WHAM und den weihnachtskeksen, während es draußen schneit und die 4. kerze des adventkranzes brennt!

*HO HO HOOO*

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Mail-Kontakt

Ein Freitag, 22:35…

Regen.

Kerzenschein.

Alte Gedanken.

Alte Gefühle. *__*

Rotwein.

Frauenmusik.

Oh man! Welch furchtbare Freundin war ich eigentlich. Der Mail-Kontakt, die wenigen welche noch gespeichert sind, von vor 2 Jahren mit meinem Ex. Das bin nicht ich, die das geschrieben hat.

(…) ich will nur nicht, dass wenn wir zu wenig kontakt haben wir uns von einander entfernen :) (…)

(…) wahrscheinlich würd die v. besser zu dir passen *ggg* die siehst zumindest mehr als mich! es ist dein leben und ich glaub auch, dass du es magst – aber so frisch wie es zwischen uns is wärs echt schön etwas mehr zeit miteinander zu verbringen. (…) – nach ca. 5 Monaten.

… glaubt mir, es wird noch schlimmer! Kein Wunder, dass ich ihm die Luft zum Atmen genommen habe. Nach einer gewissen Zeit leidet man tatsächlich unter Realitätsverlust. Ich wusste, dass ich zu viel von ihm wollte,… aber nicht mehr, wie konkret ich meine Forderungen formuliert habe.

(…) du vermisst das halten und kuscheln?????? *ggg*
pffffff ;) wir schlafen immer verteilt übers ganze bett, ohne uns zu berühren, also so sehr kannst das net vermissen (…) das war eben Sex-to-stay ;)

Ein Samstag, 1:57…

sweet dreams!

ll

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heim nach…

… ÖSTERREICH!
ein scheiß piefke liegt mir gegenüber, ein flüßiger apéro ging der reise voraus.
noch nie war ich so froh darüber wie heute, dass ich die schweiz verlasse.
ich ändere gerne dinge und bin normalerweise auch bereit diese anzusprechen. doch im job fällt dies nicht immer leicht. allerdings kann ich stolz von mir behaupten, dass ich offen und ehrlich bin…
deshalb freue ich mich auf montag – nach meinem urlaub.
ich werde die tage nutzen um meine argumente zu formulieren… das gute daran: ich habe nichts zu verlieren!

*ll

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Die Decke

Soll ich die ganze Geschichte erzählen? Eigentlich könnte ich den Sex weglassen… wen interessiert das schon!

Eine Kurzfassung?

…  Auf der Couch begonnen, auf meine „Forderungen/Bedingungen“ eingegangen, heiße Küsse, intime Berührungen, … ins Schlafzimmer,… geleckt, geblasen, ich oben, von hinten, er oben – so etwas ähnlich wie ein Krampf im Bein – Stellung „Piratenschatz“, sehr geiler Orgasmus, ich oben, ähm und dann nochmals er oben, fertig geblasen.

Also ganz normaler Sex…

Danach ins Bett – zuerst noch die Kleider, welche in der ganzen Wohnung verstreut waren, zusammen suchen, dann Zähne putzen und dann wieder ins Schlafzimmer.

*argh* F**K,… stimmt! Da war doch noch etwas!!

SIE starrte mich an. So perplex war ich schon lange nicht mehr – eigentlich keine große Sache. Aber,… wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen. Es ist ein wenig in Vergessenheit geraten, „wie“ es ist und dann DAS.

Mein „Schock“ blieb nicht unbemerkt:

JA, ich habe nur eine Decke – schon immer.

Ich, der absolute Kuscheltiger, atmete tief durch und legte mich in das Bett, das noch ganz nach Sex roch. Ja, ich habe erst kürzlich geschrieben, dass mir Sex allein zu wenig ist… aber … was aber… naja, DAS war too much!

Die Nacht verbrachte ich im leichten Dösen neben ihm. Ein Mal kam er mir gefährlich nahe, die anderen Male konnte ich noch ausweichen.

Eigentlich ist das ganze ja nicht schlimm. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Ich war daran schon mal gewöhnt, aber es dauert einige Nächte, bis ich ruhig neben einer „fremden“ Person schlafen kann. Doch nach dem geilen Sex noch die Nacht gemeinsam zu verbringen muss nicht sein.

… mh,… Sex to go.

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Kleine Vorwarnung: Diesen Blog schreibt eine Frau. Männer werden den folgenden Artikel etwas überzogen finden. Aber ein Kribbeln ist sooo schön *schmacht*

Es war ja Urlaubszeit – Wie war denn dein Urlaub? Hast du ihn genossen? – in der ich, mit Unterbrechungen, ein Monat nur sporadisch in Zürich war. 2x war ich sogar zuhause. 1x lange, 1x kurz…

Ausgang zuhause, eine „Gsprützi Wiise“ (wie auch immer man das schreiben möchte) kostet sage und schreibe 1,80 €, und die „Schober-Mischung“ 2,00 €… Preise wie vor 10 Jahren! Die Schnitzelsemmel, welche ca. 1 1/2 mal grösser als ein „Wiener Schnitzel“ (ich schreibe es bewusst unter Anfrührungszeichen) in der Schweiz ist, kostete heisse 2,50 €…

Gut gelaunt und angeheitert von den Mischungen, benötigten wir noch ein, zwei Jägermeister und Saure Kirschliköre, da das Thermometer auf der Alm im Hochsommer nicht mehr als 8 Grad zeigte. Es war schön mal wieder im Ausgang zu sein daheim. Ewigkeiten war es her, dass ich es gemacht habe, denn ich verbringe schon meinen 3. Sommer in der Schweiz, welcher sich auch langsam dem Ende neigt.

Es hagelte nur so von Flirtversuchen und Anmachsprüchen – ein Traum! Da wird das Selbstbewusst sein mal wieder gestärkt *freu*

… und dann kam er.

37 Jahre jung, gross, stattlich, gut gebaut, nett charmant, schulterlanges Haar und kräftige Hände – mein klassisches Männerbild. Doch es war anders, nicht nur auf sexueller Basis. Seine stechend blauen Augen wirkten gut mit seinem grau meliertem Haar, ein Kribbeln machte sich breit…

Wir tauschten nur Nummern aus, um einander wieder zu treffen. Ich fügte noch schnell hinzu, dass ich nur noch morgen hier sei, … also trafen wir uns am nächsten Nachmittag.

Dies war das Ende meines langen Aufenthaltes zuhause. Ich hatte schon 4 Tage im Kreise meine Familie verbracht. Mit den Kindern gespielt und mit den Erwachsenen gesprochen. Von A nach B gefahren und bei C dann gleich geschlafen.

Der Sonntag verlief gut. Wir, … nennen wir ihn F.. F. & ich trafen uns auf ein Eis. Es war keine Stille zwischen uns. Wir verstanden uns, haben gemeinsame Interessen und F. erzählte mir, dass er einen kleinen Sohn hat. Natürlich merkte man daran den beachtlichen Altersunterschied, aber ich mag es, wenn man einen reifen Mann vor sich hat, der mit beiden Beinen im Leben steht und der klare Vorstellungen von seiner Zukunft hat, aber trotzdem spontan genug wäre, diese Wünsche von heute auf morgen über Bord zu werfen.

Wir gingen im Park eine runde Spazieren und legten uns dann gegenverkehrt in eine grosse Korb-Schaukel. Wir tauchten abwechselnd an und küssten uns. Das war der magischte Moment seit langem. Darauf folgte ein langer, tiefer Blick in die Augen. Ein Gefühl von gegenseitigem Interesse, von Anziehung und Geborgenheit zu gleich.

Die nächsten drei Stunden, bevor ich wieder fahren musste, verbrachten wir mit Küssen. Herrlich! Wir konnten uns nur schwer von einander trennen, doch mein Zug war gebucht und ich kam in absehbarer Zeit wieder nach Österreich.
Zuhause in Zürich angekommen, kam wieder ein Kribbeln. Gefolgt von einem Anruf. Im Kindergarten meines Patenkindes sind die Läuse ausgebrochen. *aaah* es KRIBBELT!! Obwohl es eine längere Inkubationszeit gibt bei den Tierchen, musste ich F. vorwarnen. Selbst habe ich in der Apotheke schon alle Mittelchen gekauft…

Wohl einer der peinlichsten Anrufe meines Lebens folgte.

Kribbeln hin oder her, er hat schon einen Flug nach Zürich gebucht ;)

Wenigstens waren es Kopf und keine Filzläuse, denn soweit sind wir noch nicht.

*to be continued*

P.S.: der peinlichste Anruf hat eine ähnliche, allerdings juckende Ursache :D – next story!

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Böse überall hin!

Bevor ich mir im Himmel den Arsch abfriere, schwitze ich lieber in der Hölle – allein bin ich dort bestimmt nicht!

Dienstag Abend, Waschtag, … Langeweile. Die Langeweile ist bei mir ein Zustand, der zu sehr komischen, teilweise überraschenden und oftmals einfach gedankenlosen Handlungen führt. Heute führt diese Tatsache zu Gulasch.

Ja, du liest richtig. Zu Gulasch!

In letzter Zeit habe ich zwar extrem guten Sex, da sich die (schweizer) Männer bemühen, dass ich zum Orgasmus komme, aber er befriedigt mich nicht zu 100%. Schon komisch, oder? Die lecken sich die Zunge wund, bringen mich zum Abspritzen, multiplen Orgasmen usw., aber es fehlt etwas. Der Sex, den ich mit ihnen habe ist für mich 08/15 Sex! Schon schlimm.

Geiler Sex, ist stink langweilig.

Ich brauche die Herausforderung, die Demütigung, die härtere Gangart (wobei die auch beim normalen Sex dabei ist), ich brauche Spielchen mit Dominanz und Unterwerfung. Ein wenig Atemkontrolle, Ketten die mich ans Bett fesseln, eine Peitsche die über meinen Po zischt und vieles mehr… nur bei dem Gedanken wird meine Pussy feucht und beginnt zu pulsieren. Es ist Sex der mein Triebverhalten befriedigt. Reines Ficken! Rein raus rein raus bis beide Körper vollkommen erschöpft aufeinander sinken.

Eine kurze Message an Gulasch mit „klopf klopf“ führt zu unserer Verabredung am Sonntag. Ich freue mich, spüre ein Kribbeln und den Drang Sex zu haben… Eine Nacht im Ramada Solothurn. Die Zweite.

Warum brauche ich immer den Kick des Unsicheren?

Auf zum Gulasch-Essen.

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