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Archive for Juni 2014

mein letzter artikel stammt von ende april *upsss* und mittlerweile ist die erste juni woche auch fast vorbei.
ein kommentar, welches ich umgehend zensierte, von einer feigen sau, die mich anscheinend persönlich kennt, hat mich ziemlich verärgert. diese mir unbekannte person, bezeichnete mich als frustrierte mittdreißigerin, die verzweifelt auf der suche nach einem mann ist und die mit den stories aufhören soll, da sie ohnehin nicht interessant sind.

gut, dass muss man erst mal verdauen. die lust zu schreiben, habe ich deshalb nicht verloren, nur fehlte mir seit ostern einfach die zeit dazu.
ein geschäftlicher kunde fragte mich, ob mein business in österreich auch so stressig sei – ich antwortete ihm ehrlich, dass ich es nicht wisse, da ich nur ein praktikum in österreich absolvierte, aber ich kann es mir nicht vorstellen!
stress, die droge nummer eins der schweiz oder nur in zürich? seit montag bin ich am dahin-kränkeln, weil mein stress, der mich den mai irgendwie überstehen lies, eigentlich nachlassen sollte – betonung liegt auf sollte.

lehrjahre sind bekanntlich keine herrenjahre.

doch wo bleibt das leben, wenn sich alles nur um die arbeit dreht?

i wül‘ lebn!
ein wunderschönes lied von steirabluat und mein innigstes verlangen. leben & freiheit.

obwohl es mir gut geht hier in zürich, träume ich seit wenigen tagen, dass ich wieder zurück muss. jede nacht drehen sich meine gedanken um das eine thema – das wie und wann.
das warum hab ich seither noch nie hinterfragt.
was wird besser daheim?
was werde ich vermissen?
was habe ich die letzten 4 jahre versäumt?
was erwartet mich bei der jobsuche?
muss ich in der schweiz bleiben, weil ich nichts bekomme?
was wäre mit einem jobwechsel? ganz etwas anderes?

achja,…

ich sitze gerade an meinem energie-punkt, denke über die geschichte meines ex-gspusis nach und vorallem über das video, womit er seinen artikel fabelhaft abrundet.
zirka alle 3-5 minuten laufen ein paar jogger vorbei und einige downhill biker sind ebenfalls dabei. ich trinke mein bier, wärme mich an den letzten sonnenstrahlen und frage mich, weshalb all die menschen so viel zu kompensieren haben. etwas stimmt ganz und gar nicht mit zürich – auf der einem seite touris entlang der seepromenade und auf der anderen gestresste menschen im business-outfit, welche bereits vergasen, wie lachen geht!
mir fehlt, wie schon oft bemängelt, die wärme der menschen. eine ehrliche anteilnahme und das „einen gang zurückschalten“.
ich sage schon lange, dass ich zurückschalten muss, aber es klappt nicht. gerne würde ich mal mein wort halten können und nicht stets jammern.

an auffahrt hatte ich eine massage,… danach war ich für einige stunden entspannt und geil,… sogar so geil, dass ich beinahe mein vor kurzem abgeschossenes gspusi kontaktiert hätte. aber ich hab es unterlassen und einen gemütlichen nachmittag mit einem sehr angenehmen, frischen und ehrlichen menschen verbracht – bis ichs mir vorm einschlafen noch selbst gemacht habe. erschreckend aber wahr, mein geilstes „sex“erlebnis nach 1,5 monaten.

… die sonne verschwindet langsam hinter dem altberg (oder so) und ich werde mich heimwärts begeben, wo hoffentlich niemand auf mich wartet.
an den netten leser, der diesen kommentar das letzte mal verfasste: du bist nicht gezwungen meinen blog zu lesen oder gar zu abonnieren! ich habe auch bei dem punkt „lady“ klar geschrieben, dass ich mir hiermit lediglich eine psychotherapie sparen möchte *grins*

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