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Posts Tagged ‘krankheiten’

Kleine Vorwarnung: Diesen Blog schreibt eine Frau. Männer werden den folgenden Artikel etwas überzogen finden. Aber ein Kribbeln ist sooo schön *schmacht*

Es war ja Urlaubszeit – Wie war denn dein Urlaub? Hast du ihn genossen? – in der ich, mit Unterbrechungen, ein Monat nur sporadisch in Zürich war. 2x war ich sogar zuhause. 1x lange, 1x kurz…

Ausgang zuhause, eine „Gsprützi Wiise“ (wie auch immer man das schreiben möchte) kostet sage und schreibe 1,80 €, und die „Schober-Mischung“ 2,00 €… Preise wie vor 10 Jahren! Die Schnitzelsemmel, welche ca. 1 1/2 mal grösser als ein „Wiener Schnitzel“ (ich schreibe es bewusst unter Anfrührungszeichen) in der Schweiz ist, kostete heisse 2,50 €…

Gut gelaunt und angeheitert von den Mischungen, benötigten wir noch ein, zwei Jägermeister und Saure Kirschliköre, da das Thermometer auf der Alm im Hochsommer nicht mehr als 8 Grad zeigte. Es war schön mal wieder im Ausgang zu sein daheim. Ewigkeiten war es her, dass ich es gemacht habe, denn ich verbringe schon meinen 3. Sommer in der Schweiz, welcher sich auch langsam dem Ende neigt.

Es hagelte nur so von Flirtversuchen und Anmachsprüchen – ein Traum! Da wird das Selbstbewusst sein mal wieder gestärkt *freu*

… und dann kam er.

37 Jahre jung, gross, stattlich, gut gebaut, nett charmant, schulterlanges Haar und kräftige Hände – mein klassisches Männerbild. Doch es war anders, nicht nur auf sexueller Basis. Seine stechend blauen Augen wirkten gut mit seinem grau meliertem Haar, ein Kribbeln machte sich breit…

Wir tauschten nur Nummern aus, um einander wieder zu treffen. Ich fügte noch schnell hinzu, dass ich nur noch morgen hier sei, … also trafen wir uns am nächsten Nachmittag.

Dies war das Ende meines langen Aufenthaltes zuhause. Ich hatte schon 4 Tage im Kreise meine Familie verbracht. Mit den Kindern gespielt und mit den Erwachsenen gesprochen. Von A nach B gefahren und bei C dann gleich geschlafen.

Der Sonntag verlief gut. Wir, … nennen wir ihn F.. F. & ich trafen uns auf ein Eis. Es war keine Stille zwischen uns. Wir verstanden uns, haben gemeinsame Interessen und F. erzählte mir, dass er einen kleinen Sohn hat. Natürlich merkte man daran den beachtlichen Altersunterschied, aber ich mag es, wenn man einen reifen Mann vor sich hat, der mit beiden Beinen im Leben steht und der klare Vorstellungen von seiner Zukunft hat, aber trotzdem spontan genug wäre, diese Wünsche von heute auf morgen über Bord zu werfen.

Wir gingen im Park eine runde Spazieren und legten uns dann gegenverkehrt in eine grosse Korb-Schaukel. Wir tauchten abwechselnd an und küssten uns. Das war der magischte Moment seit langem. Darauf folgte ein langer, tiefer Blick in die Augen. Ein Gefühl von gegenseitigem Interesse, von Anziehung und Geborgenheit zu gleich.

Die nächsten drei Stunden, bevor ich wieder fahren musste, verbrachten wir mit Küssen. Herrlich! Wir konnten uns nur schwer von einander trennen, doch mein Zug war gebucht und ich kam in absehbarer Zeit wieder nach Österreich.
Zuhause in Zürich angekommen, kam wieder ein Kribbeln. Gefolgt von einem Anruf. Im Kindergarten meines Patenkindes sind die Läuse ausgebrochen. *aaah* es KRIBBELT!! Obwohl es eine längere Inkubationszeit gibt bei den Tierchen, musste ich F. vorwarnen. Selbst habe ich in der Apotheke schon alle Mittelchen gekauft…

Wohl einer der peinlichsten Anrufe meines Lebens folgte.

Kribbeln hin oder her, er hat schon einen Flug nach Zürich gebucht ;)

Wenigstens waren es Kopf und keine Filzläuse, denn soweit sind wir noch nicht.

*to be continued*

P.S.: der peinlichste Anruf hat eine ähnliche, allerdings juckende Ursache :D – next story!

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